Reise nach Italien - Die italienische Gesellschaft
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Die italienische Business-Kultur

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Die internationale Möbelmesse (Salone del Mobile) in Mailand
Bei Messebesuchen werden häufig die ersten Kontakte zu ausländischen Geschäftspartnern geknüpft. Hier die internationale Möbelmesse (Salone del Mobile) in Mailand.
Foto: Design Conversation
Die internationale Möbelmesse (Salone del Mobile) in Mailand
Bei Messebesuchen werden häufig die ersten Kontakte zu ausländischen Geschäftspartnern geknüpft. Hier die internationale Möbelmesse (Salone del Mobile) in Mailand.
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Andere Länder, andere Sitten – das gilt auch für Geschäftdreisen. In Italien und in Deutschland existieren zwei unterschiedliche Business-Kulturen. Wenn Deutsche also ihre italienischen Geschäftspartner besuchen, gibt es Einiges zu beachten, damit man nicht in ein Fettnäpfchen tritt. Aber mit ein paar kleinen Kniffen und einem bisschen Verständnis für die andere Kultur wird das Meeting ein Erfolg.

Der erste Eindruck zählt

Wie oft im Leben entscheidet der erste Bruchteil einer Sekunde einer Begegnung über die Sympathie beider Parteien. Das gilt auch, wenn man seinen italienischen Geschäftspartner kennenlernt. Ganz klassisch steht man zur Begrüßung auf und gibt sich die Hand mit einem „Buongiorno, come sta?“ Das Gegenüber wird die Begrüßung genauso erwidern. Eine Antwort über das Wohlbefinden wird jedoch nicht gegeben.

Anders verhält es sich, wenn man den Geschäftspartner zum wiederholten Mal trifft. Dann darf man selbstverständlich mit einem freundlichen „Bene e Lei?“ („Gut und Ihnen?“) antworten. Bei der Verabschiedung sollte man jedoch das förmliche „Arrivederci“ nutzen und auf das „Ciao“ verzichten.

Ein kleines Mitbringsel macht Freude

Auch in Italien bringt man zur Verabredungen kleine Aufmerksamkeiten mit. Neben typischen Geschenken des jeweiligen Unternehmens, als kleine Werbegeschenke, empfiehlt sich auch zusätzlich noch etwa eine Flasche Wein mitzubringen.

Auf das Zwischenmenschliche kommt es an

Business in Italien braucht Zeit. Es kommt dabei eher selten vor, dass Verträge sofort unterzeichnet oder große Entscheidungen in kurzer Zeit getroffen werden. Vor allem nicht beim ersten Meeting. In Italien wollen sich die Geschäftspartner erst einmal kennen lernen und ein gegenseitiges Vertrauen aufbauen. Grundvoraussetzung ist hier Respekt und beiderseitige Sympathie. Dazu zählen möglicherweise auch Treffen außerhalb von Meetings. Außerdem kann es nichts schaden auch einige persönliche Informationen preiszugeben.

Niemand wird von Ihnen verlangen, dass Sie perfekt Italienisch sprechen. Bei Verhandlungen und Meetings sind deshalb in der Regel Dolmetscher dabei. Aber ein paar Sätze auf italienisch beim Smalltalk kommen immer gut an.

Gutes Essen und Geschäfte gehen in Italien einher. Deshalb sollte man dafür auch viel Zeit einplanen. Es gilt nämlich als Beleidigung, wenn eine Einladung zum Mittag- oder Abendessen ausgeschlagen wird.

Kritische Themen meiden

Italiener sind im Allgemeinen sehr gesprächig und es dreht sich nicht immer alles ums Geschäft. Sehr gerne reden sie über ihr Familienleben oder aber die Familie ihres Gegenübers. Weitere beliebte Themen sind Essen und Trinken, Sport oder auch Kunst und Filme. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Themen, die man besser nicht ansprechen sollte, selbst wenn die italienischen Geschäftspartner diese von sich aus ansprechen. Dazu gehören unter anderem Religion, der Vatikan oder auch die Mafia. Außerdem werden negative Kommentare über örtliche Fußballvereine ebenso ungern gehört, wie kritische Bemerkungen über die italienische Politik. Generell kommt das direkte Äußern von Kritik nicht gut an.

Kleider machen Leute

Italien ist ein Land, in dem Mode gelebt wird. Davon zeugen nicht nur große Labels, wie beispielsweise Versace, auch beim Job legt man viel Wert aufs Äußere. Selbst bei der größten Hitze würde ein italienischer Geschäftsmann nie im Leben auf die Idee kommen ein kurzärmeliges Hemd zu einem Geschäftstermin anzuziehen. Hier sind gut geschnittene Anzüge und Kostüme an der Tagesordnung. Das Outfit wird dann mit einer schicken Uhr oder hochwertigem Schmuck abgerundet. Aber ganz besonders sollte man auf ein gepflegtes Schuhwerk achten. Stilvolles und elegantes Auftreten sind ein Muss!

Keine Scheu vor Körperkontakt

Der Deutsche hält gerne Abstand. Die Italiener kommen sich lieber etwas näher. Hier muss man sich auf einen Abstand von etwa 80 cm bis zum Schulterschluss einlassen. Außerdem wird auch stellenweise ein noch engerer Körperkontakt gepflegt, ohne sich bedrängt zu fühlen. Hier sollte man auf jeden Fall zumindest einen Teil seiner Schüchternheit ablegen.

Flexibilität ist das A und O

Die Italiener sind nicht unbedingt immer die Pünktlichsten. Dennoch sollte man sich davon nicht aus der Bahn werfen lassen und selbst mit gutem Beispiel vorangehen und zur vereinbarten Uhrzeit am Treffpunkt sein. Je nach Region sollte man dennoch eine Wartezeit von 20-30 Minuten, die noch zum guten Ton gehört, einplanen.

Man selbst sollte sich hier nicht zu viel Freiheit rausnehmen. Zum Beispiel: aus Zeitgründen oder aus anderen weniger wichtigen Gründen einen Mitarbeiter zu einem Treffen schicken ist unangebracht. Italiener verhandeln lieber mit Geschäftspartnern, die im Unternehmen auch etwas zu sagen haben.

Fazit

Für den deutschen Geschäftsmann kann ein Termin mit italienischen Businesspartnern ungewohnt sein. Das Ganze sollte aber kein Problem sein, wenn man sich an diese Tipps hält: Mit diesen einfachen Tipps sollte es auch im Business mit den Italienern keine großen Probleme geben.

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