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Wanderungen, Erholung und Wellness -
Südtirol hat viel zu bieten

Ritten / Südtirol
Wer bekommt bei solchen Aussichten nicht Lust, die Koffer zu packen?
Foto:
Jon Shave

Südtirol – nicht nur ein Skifahrerparadies

Wer an einen Urlaub in Südtirol denkt, dem kommen sofort Pulverschnee, Pisten und Skier in den Sinn. Immer mehr Menschen fahren aber nach Südtirol, um dort einen entspannenden Wellness- und Wanderurlaub zu verbringen. Doch was muss man bei einem Urlaub in Südtirol beachten und welche Freizeitmöglichkeiten gibt es dort?

Die Kurtaxe in Südtirol

In Südtirol wurde die Kurtaxe erst im Jahr 2014 eingeführt. Zu diesem Zeitpunkt war sie in Deutschland bereits lange Gang und Gäbe. 0,70 Euro müssen Gäste von 2-Sterne-Hotels und Campingplätzen verrichten, für Gäste von 3-Sterne-Hotels schlägt die Gebühr mit 1,00 Euro zu Buche. Den höchsten Preis verlangt man für Übernachtungen in 4- und 5-Sterne-Hotels. Dort bezahlen Besucher 1,30 Euro. Die Preise verstehen sich wie üblich pro Nacht und Person (ab 14 Jahren).

Viele Urlauber ärgern sich über die Kurtaxe, dazu muss man jedoch sagen, dass die Preise in Südtirol im Vergleich zu Deutschland noch moderat wirken, bedenkt man, dass hierzulande Preise bis zu 3,00 Euro verlangt werden. Die in Südtirol erhobene Taxe fließt zu einem Großteil wieder in den regionalen Fremdenverkehr.

Die österreichische Autobahn-Vignette
Foto: B. Plank/ imBILDE.at

 Autofahrer, aufgepasst!

Wer nach Südtirol reisen möchte, sollte beachten, dass quasi alle Autobahnen in Österreich und Italien gebührenpflichtig sind. Für die Strecke von München nach Bozen sollte der Reisende gut 30 Euro Mautgebühr und etwas mehr als drei Stunden Fahrzeit veranschlagen. Das gilt jedoch nur, wenn er die Strecke über die Brennerautobahn einschlägt. Wer sich für den alten Brennerpass entscheidet, spart sich zwar Mautgebühren, muss jedoch mit vielen Nachteilen rechnen:
  • Die Straße ist nicht optimal ausgebaut und wird nicht mehr zuverlässig gepflegt
  • Zur Hauptreisezeit ist die Straße durch Touristen oft überfüllt
  • LKWs und Landwirtschaftsverkehr sowie viele kleine Ortschaften verhindern ein zügiges Vorankommen wie auf der Autobahn
  • Serpentinen machen ein Überholen an vielen Stellen unmöglich
Urlauber, die diese Nachteile auf sich nehmen, werden allerdings mit einem herrlichen Panoramablick auf die Alpenlandschaft belohnt.

Verkehrssünder werden in Südtirol üblicherweise härter bestraft als in Deutschland. Alles, was Sie über die italienische Straßenverkehrsordnung und das Mautsystem wissen sollten finden Sie hier: Mit dem Auto in Italien

Trinkgeld und andere Sitten

Wenn der Gast mit dem Service in einem Restaurant zufrieden ist, sollte er dies dem Personal mit einem kleinen Trinkgeld vergelten. Üblich ist in Südtirol ein Betrag von fünf bis zehn Prozent der Rechnung. Berechnet ein Restaurant bereits einen Aufschlag für Service und Gedeck, ist das Geben eines Trinkgeldes nicht mehr nötig.

In Südtirol sollte man außerdem nicht mit seinen guten Italienischkenntnissen prahlen. Denn auch wenn die Provinz zu Italien gehört, spricht die Mehrheit der Bewohner lieber deutsch. Verstanden wird man auf Deutsch im Regelfall überall.

Die Landschaft Südtirols bietet sich perfekt zum Wandern an, und dabei begegnen einem auch öfters Tierherden. Denen sollte man allerdings - im eigenen Interesse - aus dem Weg gehen. Zudem wird es nicht gerne gesehen, wenn von Apfelplantagen oder Weinbergen, an denen Sie bei einer Wanderung vorbeikommen, genascht wird.

Meran
Foto: Manuel Schönfeld

Ausflüge, Wanderungen, Erholung und Wellness

Wie bereits erwähnt, gibt es neben den typischen Skihotels zahlreiche Hotels, die ihre Gäste mit einem vielseitigen Wellnessangebot verwöhnen. Sauna, Schwimmbad und Massagebank gehören hier zur Grundausstattung. Der Reiseveranstalter its.de beispielsweise bietet Entspannungssuchenden eine gute Auswahl an verschiedenen Wellnesshotels in Südtirol an.

Neben dem umfangreichen Wellnessprogramm imponiert den Reisenden natürlich die atemberaubende Berglandschaft, die sie bei Wandertouren erleben können. Ein beliebtes Ausflugsziel stellt Schloss Trauttmansdorff in Meran dar. In den Räumlichkeiten befindet sich das Touriseum, ein Museum, das sich mit der Geschichte des Tourismus in Südtirol beschäftigt. Noch eindrucksvoller sind hingegen die Schlossgärten, die 2005 als Italiens schönster Garten ausgezeichnet wurden. Auch die Innenstadt Merans ist stets einen Besuch wert.

Spaß für die ganze Familie verspricht der Besuch eines der Bergwerke der Region. Mit einer kleinen Grubenbahn geht es zunächst tief in den Stollen, wo ein fachkundiger Führer den Besuchern das Arbeiten unter Tage näher bringt. Ein besonderes Erlebnis bietet das ehemalige Kupferbergwerk Prettau. Neben einem Schaustollen finden Besucher hier auch einen Klimastollen. Dort herrschen ideale lufthygienische Bedingungen, weshalb das Bergwerk besonders bei Asthmatikern, Heuschnupfen-Patienten und Allergikern ein beliebtes Reiseziel ist. Hier können sie endlich durchatmen. Ein Besuch im Bergwerke verspricht auch langfristige Linderung von Atemproblemen, so sagt man jedenfalls.
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Fazit

Bei einem Urlaub in Südtirol kommt man zu jeder Jahreszeit auf seine Kosten. Im Winter locken die Skipisten, im Sommer die Wanderwege, zu allen Jahreszeiten die herrlichen Aussichten. Auch Wellnessreisen werden immer beliebter. Ein abwechslungsreiches Freizeitangebot komplettiert den Entspannungsurlaub. Ob alleine, als Paar oder im Familienurlaub – in Südtirol findet jeder, was er sucht.

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