Reise nach Italien - Urlaub in Italien
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Italiens Küsten im Zelt erleben

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Campingplätze in Italien
Gute Infrastrukturen und Hunderte von Campingplätzen, für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel machen Italien zu einem sehr campingfreundlichen Land.
Die Küstenlinie Italiens erstreckt sich über mehr als 7.400 Kilometer, beginnend an der ligurischen Riviera im Nordwesten bis hin zum salentinischen Stiefelabsatz im Süden. Wer das vielfältige Landschaftsbild abseits von Hotelzimmern genießen möchte, findet im Camping eine hervorragende Möglichkeit, die Nähe zum Meer zu erleben.

Welche Küstenregionen sind besonders empfehlenswert?

Wer Camping in Italien am Meer verbringen möchte, sollte sich vor der Buchung gut informieren. An der Adriaküste, zwischen Rimini und dem Nationalpark Gargano, gibt es zahlreiche gut ausgestattete Stellplätze mit direktem Zugang zum Strand. Die Strände dort sind feinkörnig, und das Wasser ist relativ flach und ruhig, was sie besonders attraktiv für Familien mit kleinen Kindern macht. Der Gargano-Nationalpark schließlich zählt zu den artenreichsten Küstengebieten Italiens und steht seit 1991 unter Schutz.

Wilde, steilere Küsten mit glasklarem Wasser und kaum touristischer Infrastruktur finden sich an der Tyrrhenischen Küste, etwa in der Maremma oder in Kalabrien. Sardinien gilt mit seiner türkisblauen Küste und seinen Granitfelsen als eines der beliebtesten Ziele überhaupt. Entsprechend hoch ist die Campingdichte, so dass frühzeitige Buchung (6—8 Monate vor Reiseantritt) ratsam ist. Auf Sizilien sind im Südwesten rund um Agrigent und Sciacca noch vergleichsweise unbekanntere Küsten mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.

Saison, Ausstattung und praktische Hinweise

Die Hauptsaison in Italien geht von Juli bis Mitte August, die "alta stagione". In dieser Zeit steigen die Preise merklich, häufig um 40 bis 60 Prozent gegenüber der Nebensaison. Juni und September sind deshalb ideale Kompromissmonate: Hier zeigen die Temperaturen um 26 bis 28 Grad Celsius, das Meer hat Badetemperaturen und die Strände sind deutlich weniger besucht.

Bei der Platzwahl sollten Sie auch ein Gütesiegel achten. Die Assoziation FEDERCAMPING garantiert u.a. Mindeststandards an Sanitäranlagen, Sicherheitsabstand zum Meer, Entsorgungsinfrastruktur und für Familien. Empfehlenswert sind Plätze mit mindestens drei Sternen nach italienischer Klassifikation (alles muss etwa beheizte Duschen und ein Abfalltrennungssystem geben). Eine besondere Auszeichnung für die italienischen Strände ist das "Blaue Band" (Bandiera blu). Wer mit Hund reist, sollte sich vorab kundig machen, wo und in welchem Zeitraum Hunde am Strand erlaubt sind: Das variiert von Gemeinde zu Gemeinde.

Anreise, Orientierung und Planung

Die meisten Campingziele an der Adria sind mit dem Auto dank der guten Erreichbarkeit über die Autostrada A14 (Pesaro, Fano, Vieste) kein Problem. Mit Wohnmobil oder Anhänger muss man sich schon mal über Stellplatzmaße informieren. In der Hochsaison sind 6 mal 9 Meter die kompakte Standardgröße, größere, wie 7 mal 10 Meter, benötigen oft Premiumplätze mit Aufpreis. Für Sardinien und Sizilien sind Fährbuchungen sehr zeitig nötig, die Reedereien verbinden Genua, Civitavecchia und Livorno mit den beiden Inseln.

Für den, der Campingurlaub in Italien verbringen will, gilt auf jeden Fall: Wer früh bucht und die Region bewusst wählt, hat beste Chancen auf einen Urlaub, der bleibt.
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Eine unterhaltsame Lektüre für den Campingplatz:

Alles Azzurro - unter deutschen Campern in Italien
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von Markus Götting


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